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Autorin

Erja L. Längauer, Gymnasiastin

Themen

Umwelt, Energie, Jugend

Jugendliche zur Zukunft unseres Planeten

Ein Gastbeitrag von Erja L. Längauer, 17-jährige Sekundanerin aus dem Gymnasium Neufeld, die leidenschaftlich gerne schreibt und sich mit dem Thema Umwelt auseinandersetzt.

Machen Sie einen Schritt in Richtung «Gesunder Planet»

 

Sie und ich, wir leben auf einem kranken Planeten, besetzt mit lauter kleinen Menschen, die eine sehr viel grössere Wirkung haben, als sie eigentlich denken. Sie haben nämlich die Chance diesen kranken Planeten zu retten, ansonsten wird er es nicht überleben.

Das Thema Umwelt ist zur Zeit sehr bedeutend. Vor allem Jugendliche diskutieren es, die für eine Zukunft der Erde und für kommende Generationen kämpfen wollen. Wir gehen auf die Strassen, um zu demonstrieren, um darauf aufmerksam zu machen, dass ein ökologisch überlegtes Verhalten den Menschen eine glückliche Zukunft sichert.

Es steht einem gesunden Planeten noch einiges im Weg. Die grössten Schäden verursachen Industrien und Fabriken. Der Bergbau beispielsweise setzt sehr viele umweltschädliche Stoffe frei und verbraucht Unmengen an Wasser. Ausserdem sind die so gewonnen Rohstoffe begrenzt, weshalb uns diese Ressourcen eines Tages ausgehen werden. Zwar können wir auf diese Umweltverschmutzung keinen direkten Einfluss nehmen, vielleicht aber indirekt den Schaden verringern.

Im Alltag die Umwelt schützen

Mit kleinen Schritten im Alltag verbessern Sie die Umwelt. Jährlich erzeugt ein Schweizer* im Durchschnitt über 700 kg Abfall. 50% davon kann nicht rezykliert werden. Das bewusste Einkaufen von wiederverwendbaren Produkten hilft und reduziert den Abfallberg.

Die Auswahl Ihrer Lebensmittel spielt ebenfalls eine grosse Rolle. Vor allem in Bezug auf die «Graue Energie». Dieser Begriff umfasst all die Energie, welche für die Produktion verwendet wird. Dazu gehört Herstellung, Lagerung, Transport, Verkauf und Entsorgung. Je geringer die Graue Energie, desto besser für die Umwelt. Nicht ideal sind Produkte, die in Fabriken hergestellt werden, lange kalt gelagert werden oder von weit her kommen. Fleisch beispielsweise ist ein Produkt mit einem hohen Anteil an grauer Energie. Oft kommt das Futter für die Tiere von weit her, die Aufzucht dauert lange, das Fleisch muss kalt gelagert werden und einige Reste können nicht weiterverwendet werden. Suchen Sie sich also bei ihrem Wocheneinkauf regionale Produkte aus, die rezyklierbar sind oder solche, die man möglichst schnell aufbrauchen sollte.

In Ihrem Alltag kommen noch Kleinigkeiten dazu: möglichst wenig Wasser zu verbrauchen, wenig zu heizen, nicht mit Flugzeugen, grossen Schiffen oder Autos zu reisen, alte Fenster auszuwechseln, das Licht immer auszuschalten und noch vieles mehr. Wollen Sie zusätzlich ein umweltfreundliches Stromsystem, werden Sie dabei oft finanziell unterstützt. Töten Sie auch keine Käfer mit Sprays zur Schädlingsbekämpfung. Damit schaden Sie Ihren Pflanzen und Sie nehmen denn Vögeln ihre Nahrung weg, was auch keinen guten Einfluss hat.

Sie sehen also, während eines einzelnen Tages gibt es sehr viele Möglichkeiten, wie Sie nachhaltiger leben und so der Erde helfen können. Sie werden damit garantiert etwas Gutes erreichen, machen Sie den Schritt in Richtung «Gesunder Planet».

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