Allianz gegen den Wohnungs-Bschiss.
Die Kampagne zur Initiative «Mehr bezahlbare Wohnungen» machte die wenig bekannten Nachteile des vorgesehenen Vorkaufsrechts sichtbar und positionierte den Gegenvorschlag als wirksame und realistische Alternative für eine gezielte Wohnbauförderung.
Kunde
Zürcher Handelskammer
Leistungen/Services
Branding, Campaigning, Public Relations, Public Affairs, Steakholder
Management
Die Initiative «Mehr bezahlbare Wohnungen» verfolgte ein grundsätzlich positives Anliegen, sah jedoch die Einführung eines Vorkaufsrechts vor, das Gemeinden finanziell und organisatorisch belastet hätte, ohne den Wohnungsmarkt spürbar zu entlasten. Diese Konsequenzen waren in der öffentlichen Diskussion kaum präsent. Gleichzeitig lag ein Gegenvorschlag vor, der gezieltere und besser umsetzbare Massnahmen zur Förderung von bezahlbarem Wohnraum bot.
Ziel der Allianz war es, ein NEIN zur Initiative und ein JA zum Gegenvorschlag zu erreichen. Der Begriff «NEIN zum Wohnungs-Bschiss» brachte die problematische Konstruktion der Initiative pointiert auf den Punkt und machte deutlich, dass sie mehr versprach, als sie tatsächlich leisten konnte. Parallel dazu sollte Vertrauen in den Gegenvorschlag geschaffen werden, der ohne Eingriffe in Eigentumsrechte auskommt und die Wohnbauförderung wirksamer stärkt.
Die Kampagne erklärte das Vorkaufsrecht verständlich und zeigte dessen finanzielle sowie praktische Nachteile auf. Der prägnante Begriff «NEIN zum Wohnungs-Bschiss» diente als klare Zusammenfassung der Kritik. Gleichzeitig wurde der Gegenvorschlag als konstruktive und realistisch umsetzbare Alternative vermittelt. Die Website www.vorkaufsrecht-nein.ch bündelte die zentralen Argumente und bot eine klare Orientierung für die Meinungsbildung.
CRK verantwortet die Konzeption, Kreation und Umsetzung der Kampagne in Zusammenarbeit mit Fürschi GmbH, Rivedia, 404 und der Züricher Handelkammer.